Was bedeutet...

Anschnitt / Beschnitt
Anschnitt bzw. Beschnitt ist jener Bereich, der über das beschnittene Seitenformat hinausgeht. Der Anschnitt beträgt in der Regel 3 mm pro Seitenrand. Damit vermeidet man weiße "Blitzer" am Papierrand durch Seitenelemente, die bis an den Blattrand gedruckt werden. Schriften und wichtige Informationen, Bilder oder Designelemente, die nicht angeschnitten werden sollen müssen mindestens 3 mm vom Rand des Endformates platziert sein. Die Daten in Ihrer erzeugten PDF-Datei müssen zentriert und mit Beschnitt inkl. Schnittmarken angelegt sein, da es sonst zu einem Versatz des Dokumentenstandes kommen kann.

Bindung
Klebebindung: Bei der Klebebindung werden die Druckbögen nach dem Falzen mit Hilfe eines Klebers zu einer Broschüre verleimt. Damit der Leim haftet, wird der Buchrücken mit einer Fräse aufgeraut. Zum Abschluss wird auf die noch frische Leimschicht der gerillte Umschlag geklebt. Bei einer Klebebindung sind 5 mm Anschnitt an allen Seiten ideal. Fadenheftung: Bei der Fadenheftung werden die Druckbögen nach dem Falzen mit Hilfe eines Buchbindergarns zu einer Broschüre vernäht. Zum Abschluss wird noch eine Leimschicht auf den Rücken aufgebracht. Der Unterschied der beiden Produktionsvarianten macht sich vor allem im Aufschlagverhalten und in der Haltbarkeit bemerkbar. Momentan bietet K–BOOKS ausschließlich die Klebebindung an.

Cellophanierung
Die Cellophanierung ist eine besondere Veredelung Ihrer Drucksache. Die Oberfläche wird dabei ein- oder zweiseitig mit einer hauchdünnen Folie kaschiert. Sie erhalten dadurch einen hervorragenden Griff- und Scheuerschutz für hohe Beanspruchungen. Cellophanierungen sind in matt oder glänzend möglich.

Dreiseitiger Beschnitt
Beim dreiseitigen Beschnitt wird das Hardcover bzw. das halbleinengebundene Buch, wie ein Softcover an den drei offenen Buchseiten (alle außer Buchrücken) beschnitten, so dass es keinen Größenunterschied zwischen Innen und Außen gibt. Diese Produktionsweise finden Sie am Ende Ihrer Bestellung unter dem Punkt "Individuelle Veredelungen".

Endformate
Softcover: Beim vierseitigen Softcover entspricht das Endformat des Umschlags, dem Format des Innenteils. Beim achtseitigen Softcover kann der Umschlag im Vergleich zum Buchblock im Innenteil um ca. 2 mm schmaler oder breiter sein.

Hardcover: Beim Hardcover ist das Endformat des Umschlags in der Regel drei Millimeter größer, als das Format des Innenteils.

Farbigkeit
Die Farbigkeit für einen Druckartikel wird über eine Art Formel angegeben: „Anzahl der Farben Vorderseite / Anzahl der Farben Rückseite“. In der Praxis kann die Formel zum Beispiel so aussehen: „4/1“. Die Zahl „4“ vor dem Querstrich beschreibt die Farbigkeit der Vorderseite, die Zahl „1“ nach dem Querstrich steht für die Farbigkeit der Rückseite. Im Beispiel 4/1 wäre die Vorderseite also vierfarbig, die Rückseite dagegen einfarbig – in der Regel bedeutet das schwarzweiß.

Die Farbigkeit im Überblick:
4/4 – auf beiden Seiten farbig
4/1 – vorne farbig, hinten schwarzweiß
4/0 – vorne farbig, hinten nicht bedruckt
1/1 – auf beiden Seiten schwarzweiß
1/0 – vorne schwarzweiß, hinten nicht bedruckt

Farbprofile
Hier folgen bald Inhalte zum Thema Farbprofile.
Siehe auch Datenaufbau – 5. Welches Farbprofil soll eingebettet sein?

Farbsysteme
CMYK: Der Druck setzt sich aus den Einzelfarben Cyan (Blau), Magenta (Rot), Yellow (Gelb) und Key/Schwarz (Kontur) zusammen. Man spricht deshalb auch vom CMYK- Farbraum, das zu druckende Dokument muss im CMYK-Modus angelegt sein.
Pantone: So genannte Sonderfarben, die nicht durch das Mischen von Farben auf dem Druckbogen entstehen, sondern als Einzelfarbe produziert werden. Sonderfarben sind in der Regel teurer als Standardfarben.
RGB: Dieser Farbraum ist ausschließlich zur digitalen Darstellung beispielsweise am Bildschirm geeignet. Digitalfotos müssen zum Drucken in CMYK umgerechnet werden.

Factsheet
Am Ende Ihrer Produktauswahl können Sie das Factsheet zusammen mit der Kostenübersicht als PDF herunterladen. Im Factsheet finden Sie alle wichtigen Hinweise, Formate etc. zum Anlegen Ihres Buchdokuments.

Grammatur
Die Grammatur beschreibt das Papiergewicht. Als Faustregel gilt: Je höher die Grammzahl, desto dicker und stabiler das Papier. Mit der Größe des Formats sollte unbedingt auch die Grammatur steigen. Eine Ausnahme ist Volumenpapier: Dieses Papier weist eine höhere Papierstärke auf, als seine Grammatur vermuten lässt. Bücher mit geringerer Seitenzahl erhalten durch Volumenpapier ein stattlicheres Aussehen, gleichzeitig bleibt das gute Aufschlagverhalten kleiner und mittlerer Grammaturen aber erhalten. Zum Vergleich: Normales Kopierpapier hat zwischen 80 und 90 g/qm, Postkartenkarton bewegt sich bei etwa 190 g/qm. Ab 600 g/qm gilt das Papier als Pappe.

Halbleineneinband
Beim Halbleineneinband wird der Rücken des Buches mit Leinen verkleidet, die Buchdeckel sind aus Papier bzw. Pappe.

Hardcover
Hardcover ist - wie der Name schon sagt – ein harter und sehr stabiler Einband, wie beispielsweise der von Bildbänden oder Atlanten.

Kapitalband
Das Kapitalband wird beim Buchbinden an der Ober- und Unterkante des Buchrückens angeklebt und dient hauptsächlich als Zierde. Es verdeckt aber nicht nur die Lücke zwischen Buchrücken und Buchblock, sondern schützt zudem vor Staub und Beanspruchung.

Leineneinband
Beim Leineneinband wird das Buch statt in Papier, in Leinen eingeschlagen. K-BOOKS bietet eine große Auswahl an verschiedenen Farben und Strukturen an.

Leseband
Das Leseband (Lesebändchen) ist ein am Kopf des Buchblockes befestigtes schmales Stoffband, das, zwischen die Buchseiten gelegt, als Lesezeichen dient. Meist reicht es über den unteren Rand des Buchblockes. Die buchbinderische Fachbezeichnung ist Zeichenband. Das Leseband ist nicht zu verwechseln mit dem Kapitalband, dem kleinen, farbigen Bändchen, das bei Hardcover-Büchern und Deckenbänden an der Ober- und Unterkante des Buchrückens angeklebt ist.

Opazität
Der Begriff Opazität ist ein Maß für die Lichtundurchlässigkeit (Trübung) von Stoffen und beschreibt somit die Transparenz des Papiers. Je größer die Opazität eines Stoffes ist, desto weniger Licht tritt durch ihn hindurch und desto trüber erscheint er.

Papier
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen gestrichenen und ungestrichenen Papiersorten. Gestrichene Sorten sind mit einem Bindemittelauftrag („Strich“) veredelt und bekommen dadurch eine glatte und stabile Oberfläche. Ungestrichene Sorten muten dagegen etwas rauer an. Wichtig sind außerdem Opazität (Lichtundurchlässigkeit) und Weißheitsgrad des Papiers. Kurzbeschreibungen zu den einzelnen Papieren finden Sie in der Produktauswahl als Mouseover-Text beim jeweiligen Papier.

Pappenstärke
Mit der Pappenstärke des Umschlags bestimmt man die "Dicke" der Buchdecke (Umschlagdeckel). Die Auswahl der Stärke sollte sich nach der Seitenzahl des Innenteils richten. Wenige Seiten mit einem zu dicken Umschlag wirken schnell überladen, während viele Seiten mit dünnem Einband zu einem Druckwerk mit schlechterem Griffgefühl führen können. Wer sich einen dünnen Einband wünscht, ist mit einem Softcover-Umschlag besser beraten.

Prägen
Blindprägung nennt man in der Buchherstellung das Einprägen von Mustern, Motiven oder Schrift auf Leinen - und Papiereinbände ohne Farbe. K–BOOKS bietet eine Auswahl an Flächen- und Schriftprägungen an, es kann aber auch ein Werkzeug für Ihre eigene Form hergestellt werden. Bitte beachten Sie, dass dies nur gegen Aufpreis möglich ist und sich vor allem bei größeren Auflagen lohnt.

Gerader / runder Rücken
Beim Hardcover gibt es zwei Möglichkeiten der Rückenform. Es liegt vor allem am eigenen Empfinden, ob einem der gerade oder runde Rücken besser gefällt. Ein runder Rücken erst ab einer Mindestseitenzahl von XXX und der damit verbundenen Rückenstärke möglich.

Schnittmarken
Schnittmarken sind Hilfslinien, welche die Abmessung der fertigen Seite für den Beschnitt zeigen. Sie werden auch Formatecken oder Passkreuze genannt und sind wichtig, um die Druckbögen auf das richtige Endformat schneiden zu können.

Schuber
Ein Schuber ist ein fünfseitig geschlossenes Schutzbehältnis, in dem passgenau ein oder mehrere Bücher, Zeitschriften, Broschüren oder ähnliches aufbewahrt werden. Das Buch wird so in den Schuber eingeschoben, dass nur noch der Buchrücken sichtbar ist. Somit wird das Buch von außen geschützt, der Titel auf dem Buchrücken kann aber weiterhin gelesen werden.

Schutzumschlag
Der Schutzumschlag oder auch Buchumschlag ist ein loser Umschlag, der um das Buch gelegt und an den vorderen Deckelkanten eingeschlagen wird. Er schützt das Druckstück und bietet gleichzeitig Raum für Gestaltung und Informationen zum Buch.

Seitenanzahl Umschlag
Ein normaler Umschlag besteht aus vier Seiten: Zwei außen, zwei innen. Beim achtseitigen Umschlag kann vorne und hinten jeweils ein Flügel ausgeklappt werden. Alle Seiten wie auch die Flügel können farbig oder schwarzweiß bedruckt werden.

Seitenanzahl Inhalt
Die Zahl bezieht sich auf die bedruckten Seiten, nicht auf die dafür benötigten Papierbögen. Die Seitenzahl muss deshalb stets durch zwei teilbar sein, um eine Leerseite zu vermeiden.

Softcover
Ein Softcover ist – wie der Name schon vermuten lässt – ein weicher und biegsamer Einband, vergleichbar mit dem Umschlag eines Taschenbuchs.

Sonderfarbe
Sonderfarbe, oder auch Schmuckfarbe genannt ist eine zusätzlich zu den Grundfarben verwendete Druckfarbe. Durch den Einsatz von Schmuckfarben ist es auch möglich, Farben zu drucken, die außerhalb des beim Vierfarbdruck möglichen Farbbereichs liegen. Die Schmuckfarbe erfordert einen gesonderten Druckgang, was zu Mehrkosten führen kann.

Überzugsmaterial
Hier folgt bald ein Steckbrief zu den einzelnen Überzugsmaterialien für Hardcover mit Papiereinband und Halbleineneinband.

Vorsatzpapier
Das Vorsatzpapier ist die erste Seite eines Buches und trennt den Umschlag vom Innenteil.